Im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens von Revo hat Wyndham erfolgreich zwei Schweizer Hotels gepfändet und in Eigentum übernommen. Es handelt sich um das H+ Hotel & Spa Engelberg und um das H4 Hotel Arcadia Locarno am Lago Maggiore.
Im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens von Revo hat Wyndham erfolgreich zwei Schweizer Hotels gepfändet und in Eigentum übernommen. Es handelt sich um das H+ Hotel & Spa Engelberg und um das H4 Hotel Arcadia Locarno am Lago Maggiore.
Der Hotelbetreiber Proark mit Sitz in Kopenhagen übernimmt das operative Geschäft von vier Hotels aus dem Portfolio der insolventen Revo-Gruppe. Es handelt sich um das Baltic Stralsund, die Sonne Rostock, die Kleine Sonne Rostock und den Thüringer Hof Eisenach (Foto). Alle Hotels gehörten der Marke Vienna House by Wyndham an. Tophotel
Wyndham Hotels & Resorts lässt Gäste ihre Zimmer künftig über die KI Claude von Anthropic suchen und buchen, komplett an Online-Reisebüros oder Booking vorbei. Doch der Weg dorthin ist für Endverbraucher noch umständlich.
Bewegung im Revo-Insolvenzverfahren: Nach Informationen von Hotel vor9 sollen eine ganze Reihe von Häusern Revo verlassen. Einige der Hotels werden zunächst geschlossen. Auf der Liste finden sich 28 Wyndham-Häuser, darunter 21 Vienna-House-Hotels. Ein beträchtlicher Teil davon soll an den früheren Vienna-House-Eigentümer- und Lease-Strang um Lombard Estate Capital zurückfallen.
Wyndham und die Mogotel Hotel Group haben eine Franchise-Vereinbarung für zwei Neubauprojekte in Berlin unterzeichnet. Das Vorhaben umfasst ein Ramada Encore by Wyndham mit 208 Zimmern sowie ein Ramada Residences by Wyndham mit 160 Serviced Apartments und bringt das Branded-Residence-Konzept der Ramada-Marke erstmals nach Deutschland.
Der US-Hotelkonzern Wyndham Hotels & Resorts verzeichnet derzeit einen historischen Höchststand bei Neuentwicklungen und Pipeline, muss aber gleichzeitig einen deutlichen RevPAR-Rückgang im Heimatmarkt und erhebliche Sonderbelastungen durch die Insolvenz der Revo Hospitality Group verkraften.
Die Insolvenz der Revo Hospitality Group belastet die Bilanz von Wyndham Hotels & Resorts deutlich. Wie Hospitality Inside berichtet, soll Wyndham im Zusammenhang mit der Insolvenz Belastungen in Höhe von insgesamt rund 160 Millionen US-Dollar verbucht haben, darunter Abschreibungen auf die Marke Vienna House. Zudem setzte der Konzern laut dem Bericht die Erlöserfassung für Umsätze im Zusammenhang mit Revo vorerst aus. Revo betreibt rund 80 Hotels für Wyndham. Hospitality Inside
In Folge der Insolvenzverfahren außerhalb der Eigenverwaltung sind nun drei Revo-Hotels ab sofort geschlossen. Den Betrieb eingestellt haben das Aedenlife auf Rügen, das Mövenpick Hotel Frankfurt City und das Centro National Frankfurt, Trademark Collection by Wyndham.
Der Traum, sämtliche Revo-Gesellschaften über Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zu sanieren, ist geplatzt. Nach Recherchen von Hotel vor9 musste für zunächst vier Gesellschaften der Berliner Hotelgruppe jetzt doch ein reguläres Insolvenzverfahren eingeleitet werden.
Während die Revo-Beschäftigten in Deutschland für die Monate Januar bis März Insolvenzgeld erhalten, stellt sich die Situation in Österreich offenbar anders dar. Für die elf Revo-Hotels wurden nach Informationen von Hotel vor9 bislang noch keine Insolvenzanträge gestellt. Zudem wurden die Januar-Gehälter bislang nicht bezahlt.