Im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens von Revo hat Wyndham erfolgreich zwei Schweizer Hotels gepfändet und in Eigentum übernommen. Es handelt sich um das H+ Hotel & Spa Engelberg und um das H4 Hotel Arcadia Locarno am Lago Maggiore.
Im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens von Revo hat Wyndham erfolgreich zwei Schweizer Hotels gepfändet und in Eigentum übernommen. Es handelt sich um das H+ Hotel & Spa Engelberg und um das H4 Hotel Arcadia Locarno am Lago Maggiore.
Der Hotelbetreiber Proark mit Sitz in Kopenhagen übernimmt das operative Geschäft von vier Hotels aus dem Portfolio der insolventen Revo-Gruppe. Es handelt sich um das Baltic Stralsund, die Sonne Rostock, die Kleine Sonne Rostock und den Thüringer Hof Eisenach (Foto). Alle Hotels gehörten der Marke Vienna House by Wyndham an. Tophotel
Bei einem der größten und komplexesten Insolvenzverfahren in Deutschland zeichnen sich erste Lösungen ab. Die eingesetzten Geschäftsführer Benedikt de Bruyn (links) und Gordon Geiser (rechts) der Revo-Hospitality-Gruppe geben erstmals in einem Mediengespräch mit der Fachpresse Einblick in den Stand der Dinge.
Nach einigen Wochen Funkstille hat Revo am 1. April einen Statusbericht zur derzeitigen Situation abgegeben. Demnach werden nun die Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung für aktuell 175 Hotels der Revo Hospitality Group eröffnet. Diese Hotels sollen weitergeführt werden und könnten normal gebucht werden, heißt es.
Zum Monatsende hat sich die Insolvenzwelle im Revo-Umfeld ausgeweitet: Für vier Gesellschaften wurde inzwischen das Insolvenzverfahren eröffnet. Betroffen sind neben Betriebsgesellschaften in Hildesheim, Stralsund und Stuttgart-Leinfelden auch die RevConLab GmbH, die unter anderem neue automatisierte Hotelshops entwickeln und ausrollen sollte.
Bewegung im Revo-Insolvenzverfahren: Nach Informationen von Hotel vor9 sollen eine ganze Reihe von Häusern Revo verlassen. Einige der Hotels werden zunächst geschlossen. Auf der Liste finden sich 28 Wyndham-Häuser, darunter 21 Vienna-House-Hotels. Ein beträchtlicher Teil davon soll an den früheren Vienna-House-Eigentümer- und Lease-Strang um Lombard Estate Capital zurückfallen.
Beim insolventen Hotelbetreiber Revo Hospitality läuft der Verkaufsprozess auf Hochtouren. Die Wirtschaftswoche nennt erste Details und berichtet von über 100 interessierten Investoren. Ob sich auch Revo-Gründer Ruslan Husry (Foto) am Bieterverfahren beteiligt, ist nicht bekannt.
Accor-Europachefin Karelle Lamouche blickt aus Sicht des Hotelkonzerns gelassen auf die Insolvenz des Betreibers Revo. Zwar räumt Lamouche ein, dass "Revo eine ernste Situation bedeutet, die sie nicht kleinreden möchte", ergänzt aber, dass nur 40 von rund 3.000 europäischen Accor-Hotels davon betroffen seien. Daher erwartet sie keinen Imageschaden für die Marken. Trotz aktuell schwacher Konjunktur blickt sie zuversichtlich in die Zukunft. Europa bleibe für Accor die wichtigste Reiseregion weltweit. Für 2026 plant Accor ein Ebitda-Plus von bis zu zwölf Prozent. Hotel Inside
Die Insolvenz der Revo Hospitality Group belastet die Bilanz von Wyndham Hotels & Resorts deutlich. Wie Hospitality Inside berichtet, soll Wyndham im Zusammenhang mit der Insolvenz Belastungen in Höhe von insgesamt rund 160 Millionen US-Dollar verbucht haben, darunter Abschreibungen auf die Marke Vienna House. Zudem setzte der Konzern laut dem Bericht die Erlöserfassung für Umsätze im Zusammenhang mit Revo vorerst aus. Revo betreibt rund 80 Hotels für Wyndham. Hospitality Inside
Unmittelbar nach Bekanntwerden des vorläufigen Regelinsolvenzverfahrens über die Revo-Gesellschaft Amedia Hotel GmbH, steht schon der künftige Betreiber des Amedia Plaza Hotels im österreichischen Wels fest. Das 63-Zimmer-Hotel am Stadtplatz soll bis Ende des zweiten Quartals unter der Marke Dormero neu eröffnet werden.