Booking Holdings will nach Angaben des US-Portals Skift die B2B-Aktivitäten von Booking.com, Agoda und Priceline in einer neuen Einheit bündeln. Agoda-Chef Omri Morgenshtern soll den Aufbau vorantreiben.
Booking Holdings will nach Angaben des US-Portals Skift die B2B-Aktivitäten von Booking.com, Agoda und Priceline in einer neuen Einheit bündeln. Agoda-Chef Omri Morgenshtern soll den Aufbau vorantreiben.
Die großen Online-Reisebüros wie Booking und Expedia verlieren auf dem britischen Reisemarkt inzwischen Marktanteile, obwohl dieser laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Phocuswright 2025 ein Rekordvolumen von 56,6 Milliarden Pfund erreicht hat. Der OTA-Anteil an den Bruttobuchungen sank laut der Untersuchung von 22 Prozent im Jahr 2023 auf 20 Prozent 2025 und soll bis 2029 weiter auf 19 Prozent zurückgehen. Gleichzeitig legen die Direktverkäufe der Leistungsträger zu: Bei Hotels halten Direktvertrieb und OTA-Kanäle mit 35 beziehungsweise 32 Prozent laut Phocuswright inzwischen nahezu gleiche Anteile. FVW (Abo), Phocuswright
Die Sammelklage von Hotels gegen Booking kommt voran. Ein Gericht in Amsterdam ordnete die Sicherung historischer Rechnungen an, auf die Booking den Zugriff durch die Hotels versperrt hatte. Ziel ist es, Beweise für mögliche Schäden durch Bestpreisklauseln und hohe Provisionen zu sichern und für das Verfahren nutzbar zu machen, so der Hotelverband IHA.
Wenig Freude haben Anleger derzeit, wenn sie in Aktien von Touristikunternehmen oder Unterkunftsplattformen investiert sind. Fast alle Werte haben sich seit Jahresbeginn negativ entwickelt. Neben dem Iran-Konflikt sorgen sich Analysten, dass die Marktstellung einiger Anbieter durch KI unter Druck geraten dürfte.
Die italienische Wettbewerbsbehörde verdächtigt laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters die Buchungsplattform, Unterkünfte nicht nach Qualität, sondern nach Provisionshöhe in den Suchergebnissen zu bevorzugen. Geschäftsräume des Unternehmens wurden untersucht.
Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie hat einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Datenaustausch bei Kurzzeitvermietungen beschlossen. Mit dem Gesetz wird eine EU-Verordnung in nationales Recht umgesetzt. Die Bundesnetzagentur soll nun bei kurzfristigen Vermietungen über Plattformen wie Airbnb oder Booking.com zur zentralen digitalen Zugangsstelle werden und so den automatisierten digitalen Datenaustausch zwischen Online-Plattformen, Behörden und Statistikämtern ermöglichen. Berechtigte Landes- und Kommunalbehörden sowie Statistikämter können die von der Bundesnetzagentur gesammelten Daten abrufen. Deutscher Bundestag
Wäre Booking ein deutsches Unternehmen, müsste die Gewerkschaft NGG einschreiten: CEO Glenn Fogel verdiente im vergangenen Jahr über 20 Prozent weniger als 2024. Die Kürzung war nicht leistungsorientiert – was die Sache ja nur noch schlimmer macht – sondern beruht auf geringeren Aktienprämien. Sein Salär belief sich 2025 auf 35,4 Millionen Dollar. Das beruhigt, sammeln müssen wir für Glenn nicht. Skift
"Reisen mit Oma" heißt der nur 30-sekündige Clip von Booking, in dem eine Enkelin mit ihrer Großmutter darüber spricht, wie sie früher Urlaub gebucht hat. Das Reisebüro wird in dem Dialog als gestrig abgetan, genau wie die Seniorin, die von Buchung im Internet wohl keine Ahnung hat. Viele Kommentare brechen indes auf Social Media eine Lanze für die Buchung am Counter.
Das Buchungsportal Booking ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Kunden in Deutschland werden derzeit per E-Mail über einen unbefugten Zugriff auf ihre Buchungsdaten informiert. Booking versichert, Zahlungsdaten seien nicht betroffen. Doch über Ausmaß und Ursache des Vorfalls schweigt das Unternehmen.
Wyndham Hotels & Resorts lässt Gäste ihre Zimmer künftig über die KI Claude von Anthropic suchen und buchen, komplett an Online-Reisebüros oder Booking vorbei. Doch der Weg dorthin ist für Endverbraucher noch umständlich.