Ivo Thiemrodt (Foto) wird beim Deutschen Reisesicherungsfonds DRSF zweiter Geschäftsführer neben Andreas Gent. Der Jurist kennt den Fonds aus dessen Gründungsphase und soll vor allem IT-Projekte sowie Abläufe im Insolvenzfall verbessern.
Ivo Thiemrodt (Foto) wird beim Deutschen Reisesicherungsfonds DRSF zweiter Geschäftsführer neben Andreas Gent. Der Jurist kennt den Fonds aus dessen Gründungsphase und soll vor allem IT-Projekte sowie Abläufe im Insolvenzfall verbessern.
Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) senkt zum 1. November die Entgelte für Reiseveranstalter von 0,5 auf 0,25 Prozent des absicherungspflichtigen Pauschalreiseumsatzes. Zudem sinkt der sogenannte Startwert für Sicherheiten von sieben auf fünf Prozent. DRV, Dertour Group und TUI begrüßen den Schritt, verlangen aber weitere Reformen.
Im Streit zwischen Dertour und dem Deutschen Reisesicherungsfonds liegt nun die Urteilsbegründung des Kammergerichts Berlin vor. Der Senat stellt den Systemwechsel in der Insolvenzabsicherung, den die Gründung des Fonds einleitete, in den Mittelpunkt. Entscheidend für die Fondsbeiträge sei der im Abrechnungszeitraum erzielte Umsatz, nicht der Zeitpunkt der Buchung.
In der Diskussion um die Rolle des Deutschen Reisesicherungsfonds DRSF äußert sich nun auch TUI. Das aktuelle Verfahren sei ineffizient und verteuere Urlaube unnötig, heißt es. Die TUI fordert die Entgelte für Reiseveranstalter zum 1. Juli auf null zu setzen. Den Urlaubern würden derzeit ohne Not zusätzliche Kosten aufgedrückt und der Staat sei "ein echter Kostentreiber, insbesondere für die sichere Pauschalreise". Inzwischen hätten deutsche Veranstalter rund eine Milliarde Euro hinterlegt. Es sei "ausreichend Geld für alle denkbaren Risiken" vorhanden. Handelsblatt (Abo), TUI (Pressemeldung)
Der Deutsche Reiseverband DRV hält das Urteil des Kammergerichts Berlin im Rechtsstreit zwischen Dertour und dem Deutschen Reisesicherungsfonds DRSF für "nicht nachvollziehbar". Das Argument doppelt gezahlter Beiträge müsse stärker zugunsten der Veranstalter gewertet werden, so der Verband.
Das Urteil des Kammergerichts Berlin im Streit zwischen Dertour und dem Deutschen Reisesicherungsfonds DRSF polarisiert. Die Chefin des Verbands unabhängiger selbstständiger Reiseunternehmen (VUSR), Marija Linnhoff, sieht ein Systemversagen und fordert eine neue Aufsicht für den DRSF. Der Vorstand des Verbands Internet Reisevertrieb (VIR), Michael Buller, weist die Kritik zurück und spricht von einem "Skandal, der keiner ist".
Im Rechtsstreit zwischen der Dertour Group und dem Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) ging es um Millionen-Rückzahlungen für doppelt gezahlte DRSF-Sicherungsentgelte. Nun hat das Kammergericht Berlin (Foto) die Klage von Dertour abgewiesen und damit das vorangegangene Urteil des Landgerichts Berlin II kassiert.
Beim Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) gibt es erneut eine Personaländerung an der Spitze. Geschäftsführer Stefan Korsch (Foto) hat den DRSF verlassen und will sich neuen Projekten widmen. Die Geschäftsführung liegt "bis auf Weiteres" bei Andreas Gent, der erst Ende März an die Spitze des Fonds zurückgekehrt war. Korsch war seit April 2025 Geschäftsführer des DRSF.
Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat die Nachfolge von Geschäftsführer Ali Arnaout geregelt. Andreas Gent (Foto) wird erneut zum Geschäftsführer bestellt und soll den Fonds gemeinsam mit Stefan Korsch leiten. Gent hatte den DRSF bereits von August 2021 bis Juni 2023 geführt.
Der Reisebüroverband VUSR wirft dem DRV in einem offenen Brief politische Einflussnahme beim Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) vor. Anlass ist der Abschied von Geschäftsführer Ali Arnaout nach drei Jahren. Arnaout selbst betont, sein Weggang sei lange geplant gewesen und nicht Folge von Konflikten.