Neustart von Fischer Air wird immer unwahrscheinlicher
Der geplante Neustart von Fischer Air in Deutschland wird immer fraglicher. Václav Fischer hatte Flüge ab Kassel zunächst für Ende 2025 angekündigt, später war von Mai und dann Oktober 2026 die Rede. Nun herrscht bei den Flughäfen Kassel und Friedrichshafen Funkstille. Fischer verweist laut Bild auf eine Strafanzeige.
Pro Kassel-Airport
Unter anderem vom Flughafen Kassel wollte Fischer Air abheben
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Inzwischen mehren sich die Zweifel, ob die Airline-Pläne überhaupt noch umgesetzt werden. Fischer war nach Darstellung von Bild zeitweise nicht erreichbar. Auf die Frage, ob er an seiner Airline festhalte, habe er lediglich auf eine von ihm erstattete Strafanzeige verwiesen.
Streit um Marke Fischer Air
Brisant ist auch der Markenstreit um Fischer. Dertour-Chef Christoph Debus verweist darauf, dass Dertour das Unternehmen Fischer inklusive der Markenrechte 2020 erworben habe. Man habe bereits Gerichtsverfahren wegen Markenrechtsverletzung gewonnen. "Deshalb ist der Fall für uns glasklar", sagt Debus laut Vorlage. Mittlerweile ist Fischers Website mit dem Namen abgeschaltet. Damit bleibt auch offen, unter welchem Namen mögliche Airline-Pläne weiterverfolgt würden.
Flughäfen ohne Kontakt
Auch an den vorgesehenen deutschen Standorten ist die Lage unklar. Weder der Flughafen Kassel noch der Flughafen Friedrichshafen hatten in den vergangenen Wochen Kontakt zu Fischer, berichtet Bild.
Der Aufsichtsrat des Flughafens Kassel stellte klar, mögliche Fischer-Verbindungen würden erst in den Flugplan aufgenommen, wenn es Konkretes gebe. In Friedrichshafen war die deutsche "Zentrale" von Fischer Air verortet. Dort wurde nach Angaben von Bild inzwischen sogar der Briefkasten abgeschraubt.
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