Hertz ersetzt viele E-Fahrzeuge durch Verbrenner
Wegen zu hoher Reparaturkosten ersetzt der Autovermieter Hertz einen großen Teil seiner E-Autoflotte durch Fahrzeuge mit Verbrennermotoren. Zuvor hatte bereits Konkurrent Sixt angekündigt, wegen schwacher Wiederverkaufswerte keine Elektroautos von Tesla mehr zu vermieten.
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Hertz will einen großen Teil der E-Autoflotte loswerden
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Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, will Hertz 20.000 Elektroautos verkaufen und stattdessen Verbrennerfahrzeuge in die Flotte aufnehmen. Der Vermieter hatte 2022 angekündigt, bis zu 65.000 Elektroautos der chinesischen Marke Polestar zu kaufen. Kurz zuvor war der Kauf von 100.000 Fahrzeugen von Tesla bis Ende 2022 angekündigt worden. Bis Ende 2024 solle ein Viertel der Flotte aus E-Fahrzeugen bestehen, hatte der Autovermieter angekündigt. Nach eigenen Angaben rechnet Hertz nun mit Abschreibungen in Höhe von 245 Millionen US-Dollar.
Im Dezember hatte bereits Sixt angekündigt, keine neuen Tesla-Fahrzeuge mehr zu kaufen und die bestehende Flotte sukzessive abzustoßen. Der Vermieter hatte dies mit schlechten Wiederverkaufswerten erklärt und betont, dass die Nachfrage nach Verbrennerfahrzeugen nach wie vor höher sei als die nach E-Autos.
Christian Schmicke